Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau
Gedenkstättenbesuche sind fester Bestandteil unserer schulischen und historisch-politischen Bildungsarbeit. In diesem Zuge besuchten alle Schüler*innen der Klassen 9 am 4.11.2025 die KZ-Gedenkstätte Dachau. KZ-Gedenkstätten sind Orte, an denen versucht wird, das Ausmaß an Gewalt, Verfolgung und Menschenverachtung des NS-Regimes zu vermitteln. Das KZ Dachau wurde bereits am 22. März 1933, nur wenige Wochen nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler, als Konzentrationslager für politische Häftlinge eingerichtet. Am 29. April 1945 wurde es von amerikanischen Truppen befreit. Während der Zeit seines Bestehens waren in Dachau und seinen Außenlagern mehr als 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert, weit über 40.000 Menschen überlebten den Terror der Nationalsozialisten dort nicht.

„Den Ausflug nach Dachau fand ich einerseits interessant, andererseits auch schockierend und traurig. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass die Fotos und die Geschehnisse wirklich passiert sind. Ich finde es unfassbar, was für eine Qual und ein Leid den Menschen dort zugefügt wurde.“
„Ich finde es auch sehr erschreckend, was dort alles passiert ist und wie Menschen andere Menschen behandelt haben, nur, weil sie z.B. eine andere Meinung hatten. Es war kalt an dem Tag. Im Großen und Ganzen fand ich es aber gut, dass wir das so gut vorgestellt bekommen haben.“
Text: Frau Strobel und Schüler/innen der 9.Klassen
Fotos: Gedenkstätte Dachau unter https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/.
